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Alles zu Wilhelms Weg

Moderator: etfrh

Beitragvon Papillon43 » 14.01.2006, 20:55

Hallo,
Ich möchte mal darauf zurückkommen,wie ich auf "Stopfishing" und Marktmanipulation durch Grossanleger komme.Ich habe damals was erlebt,wo ich dann aus Insiderkreisen erfahren habe (Von jemandem,der direkt an der Quelle sass),das von New York aus mehrmals 5000 Lot in den Markt geschickt wurde und der Kurs 120 Pips in Longrichtung "gezwungen" wurde.Das war ein Zeitpunkt,wo die meisten einen Shortkurs erwartet haben.
Und vor nicht langer Zeit,genau da,wo der Kurs EURO-USD das letzte Jahrestief unterschritten hat,da haben alle Marktteilnehmer einen Longkurs erwartet,weil die Arbeitsmarktdaten der USA so negativ waren.DEr Kurs hätte steigen müssen.Das tat er auch bis 1.1980 erst mal .Doch dann fiel er wie ein Stein auf 1.1800.Mehrere Grossinvestoren,angeführt von einem grossen Investmenthaus zwangen den Kurs in die andere Richtung.Viele Trader sprangen auf diesen Zug auf und die Kursdynamik auf short war da.Aber richtig.Das ging soweit,das EUR-USD bis an die 1.1600 stiess.Sorry,aber das gibt es wirklich.Muss jeder wissen,ob er das glaubt,oder nicht.
The great Investor is watching you;-)))
Gruss
Papi
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von Anzeige » 14.01.2006, 20:55

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Beitragvon nico » 15.01.2006, 09:40

@ papi,

Glückwunsch zu deinen Trades und deiner gefundenen Strategie. Jeder muss eben für sich selbst SEINE Strategie finden.

@all

...wo die meisten einen Shortkurs erwartet haben...


...da haben alle Marktteilnehmer einen Longkurs erwartet,weil die Arbeitsmarktdaten der USA so negativ waren.Der Kurs hätte steigen müssen....


Dass die verschiedene Orderarten der Trader von den diversen Brokern den Marketmakern und Banken bekannt sind ist ja normal und dass die Kurse komischerweise eben ab und zu diese Bereiche treffen wo die Stopps ausgelöst werden gehört zum buisness.

Also sollte man sich meinungslos vor den PC setzen und das traden was der Markt vorgibt und nicht was eine Meinung vorgibt.

Schönen Sonntag @all
Gruß,
nico
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Beitragvon AndyV » 15.01.2006, 15:47

FX-MoneyMachine hat geschrieben:Hallo zusammen,
@AndyV,
Wenn der Kurs 300 Pips gefallen wäre,wäre meine dritte Position im Markt gewesen.Und wenn er 700 Pips fällt,bin ich auch da drauf vorbereitet.
Ein Beispiel:
Ich tradete den GBP-JPY letzte Woche in drei Konten.Einstieg mit 1,0 Lot mal 3 bei 202.00.Zweiter Einstieg bei 201.00 mit 1,o Lot mal 3 bei 201.00.
Der Ausstieg erfolgte bei 203.00 mit 3 mal 300 Pips Gewinn.Die nächste Limitorder steht schon wieder mit drei mal 2,0 Lot bei 202.00.DA war ich auch erst mal hoch im Minus.Aber das Resultat muss man sich vorstellen.Ein ausgeklügeltes raffiniertes MM ist dabei ein absolutes Muss und der Schlüssel zum Erfolg.Ich trade so,weil es mir einfach liegt,so zu traden.Ist schwer nachzuvollziehen,ich weiss.Aber ich kann nicht anders.Mir gefällt das so;-)))
Gruss
Papi


Dann weiter viel Glück bei deinem Trading.

Gruss Andy
Alles fällt denen zu die warten.
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Beitragvon Papillon43 » 15.01.2006, 16:10

Danke,
Letztendlich gehört doch immer das Glück dazu,seine Trades erfolgreich zu beenden.Da ist es egal,ob du mit dem Trend handelst,oder dagegen.Der Drawdown kann einen jederzeit in beiden Richtungen treffen.Ich bin kein Glücksreiter,ich bin kein Zocker.Ich spekuliere mit voller Berechnung auf einen Tradeausgang.
Gruss
Papi
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Beitragvon Papillon43 » 15.01.2006, 18:26

Und noch was,
Ich kam nicht durch ungefähr zu meiner Vorgehensweise.Die Idee kam mir irgendwann,weil ich "Drawdowns" soweit in den Griff bekommen wollte,das ich sie gut händeln kann.Dazu gibt es mehrere Alternativen.Meine ist,den Nachkauf soweit wie möglich auseinanderzuziehen.Vorausgesetzt ist aber,das man den ersten Einstieg dann macht,wenn der Kurs seine Dynamik in seine Richtung verloren hat.Das ist ganz wichtig.Soweit muss man sein,das man erkennt anhand der reinen Chartanalyse,wenn ein Kurs "ausgelutscht" ist und anfängt,langsam zu drehen.Genau dann mache ich die ersten Einstiege.Und ich bin felsenfest davon überzeugt,das ich damit Erfolg haben werde,Kein Minus mehr schliessen werde und eine Dauerperformance erreiche,die sich auf mindestens 10% Monatlich einpendelt.Undzwar ohne jegliche Rückschläge.Das ist mein Ziel,worauf ich hinarbeite..Und ich bin überzeugt davon,das ich es schaffe.
Gruss
Papi
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Beitragvon FxFan » 15.01.2006, 19:29

Papi (Du wolltest doch ursprünglich nicht mehr so genannt werden ;D ),

wenn Du oft nachkaufst und stets ohne Stops tradest, bist Du darauf angewiesen, daß irgendwann der Kurs in Deine Richtung dreht. Und zwar immer genügend, damit der Trade insgesamt im Plus geschlossen werden kann. Ansonsten wird's ein langes Aussitzen. Beispiele, wo Kurse auf Nimmerwiedersehen abpfeifen, gibt's ja einige.

FX-MoneyMachine hat geschrieben:Soweit muss man sein, daß man erkennt anhand der reinen Chartanalyse, wann ein Kurs "ausgelutscht" ist und anfängt, langsam zu drehen.


Woran meinst Du, das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit (auf die Du bei Deiner Strategie angewiesen bist) zu erkennen?
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Beitragvon Papillon43 » 15.01.2006, 21:01

Hallo FxFan,
Schön,das du da nachfragst.Wie ich schon gesagt habe,beobachte ich den Kursverlauf aller Währungspaare praktisch rund um die Uhr.Nur dadurch bekommt man ein Gefühl für den Markt.Das die Kurse auf nimmer wiedersehen abwinken,ohne das man eine Chance hat rauszukommen,kann ich so nicht stehenlassen.Niemals geht ein Kurs schnurgerade in eine Richtung.Bei allem,was ich erlebt habe,wäre ich immer mit plus rausgekommen.Wie gesagt,ist Erfahrung entscheidend.Wer den ersten Einstieg macht,und der Kurs kommt da nicht wieder zurück,der sollte das Traden sein lassen.Na klar bin ich auf Retour des Kurses angewiesen.
Andere sind doch auf den Fortlauf des Kurses angewiesen.Wenn er es nicht tut,sind sie doch genauso in den Arsch gekniffen und scheitern dabei,wie ich,wenn der Kurs nicht umdreht.Ich behaupte,nach einem Jahr Tradingerfahrung erkennen zu können,wann ein Kurs reif zur Wende ist anhand Indikatoren,technischer Chartanalyse und unter Beachtung der laufenden News.Die Kurse steigen 1000 Pips,sie fallen 1000 Pips.Man muss nur wissen,wie man sie mitnehmen kann.
Gruss
Papi
PS:Ich hatte doch von vornherein gesagt,das man mich weiterhin Papi nennen soll.Das haste bestimmt überlesen;-)))

PS:Ich will es mal so ausdrücken.Wenn ich beobachtet habe,wie ein Kurs in Windeseile 1200 Pips gefallen ist,stelle ich mich auf 30% Korrekturlevel ein.Danach richte ich den Trade mit allen verbundenen Nachkäufen ein.Der Kurs dreht irgendwann ganz bestimmt.Garantiert.
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Beitragvon FxFan » 15.01.2006, 23:36

Ist zwar schon lange her, aber ich habe damals gelesen, daß Du Dich gerade wegen Papi umbenannt hattest. Gleich anschließend war zu lesen, daß man Dich trotzdem weiterhin Papi nennen soll...

Naja, Anfang September 2005 zum Beispiel ist USD/JPY ziemlich straight 3 Monate lang ca. 1200 Pips nach oben gegangen. In dem Pair gibt's noch mehr solcher Beispiele.

FX-MoneyMachine hat geschrieben:Wer den ersten Einstieg macht, und der Kurs kommt da nicht wieder zurück, der sollte das Traden sein lassen.


Damit kann aber nur das Traden exakt Deiner Strategie gemeint sein. Denn natürlich gibt es Strategien, die nur 50 % Trefferquote haben und trotzdem unterm Strich erfolgreich sind.

FX-MoneyMachine hat geschrieben:Andere sind doch auf den Fortlauf des Kurses angewiesen. Wenn er es nicht tut, sind sie doch genauso in den Arsch gekniffen und scheitern dabei, wie ich, wenn der Kurs nicht umdreht.


Sind sie nicht unbedingt - sofern sie eben Stops setzen. Wie gesagt, soll durchaus 50 % Trefferquote genügen, wenn die Gewinntrades entsprechend mehr im Plus sind als die Verlusttrades.
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Beitragvon Papillon43 » 16.01.2006, 21:58

Hallo FxFan,Ja stimmt,ich hatte Matze gesagt,das ich das Wort Papi nicht mehr hören könnte.Da die meisten es nicht gut fanden (Nicht nur hier im Forum) habe ich das Papi beibehalten.Vielleicht nenne ich ihn auch wieder um.Ich wollte halt einen Nick,der den Forexhandel widerspiegelt.Aber ich kann mich auch wieder Papi schimpfen,aber nun Papillon43;-)))
Du ist klar,das es mir auch oft passiert,das der Kurs meinen ersten Einstieg manchmal über Monate nicht wieder trifft.Dies ist mir schon 2 mal passiert.Erst beim EUR-USD und dann beim USD-JPY.Das war der enorme Aufwärtstrend,wo es monatelang einfach keine brauchbare Korrektur gegeben hat.Und mit 50% Trefferquote,wenn die G/V Ratio stimmt,ist auch ganz bestimmt eine gute Strategie.Wenn man so eine Trefferquote hat,weil man da ja auch auf mehre Pips gehen muss und oft ausgestoppt wird bei beispielsweise 20 Pip Stopploss.Gerne können die meisten auf so eine Strategie bauen.Mein Ding ist es keinesfalls.Weil mein Hals platzt,wenn ich ausgestoppt werde und der Kurs nimmt dann meine Richtung auf.So habe ich freie Entscheidungsgewalt und kann den Trade steuern,wie ich es will.Darum geht mir das und dabei werde ich immer besser.Die Art liegt nicht jedem und ich würde eine Nachahmung auch eher nicht empfehlen.Ich bin ja auch noch am testen.Sowas verrücktes muss sich ja auch erst mal auf Dauer bewähren und das kann ich frühestens in 6 Monaten sagen.Ich trade im Demo sowie live volle pulle so.In beiden habe ich bisher nur Gewinne gemacht.Der Dauertest muss sein,weil ich sehen muss,ob es mal an die Margincallgrenze geht dabei,oder ob die Trades immer relativ relaxt beendet werden können.Ist ja kein Daytrading,sondern eher mittelfristig.Nur die Performance wird immer besser.Ich bin sehr überrascht deswegen.
Gruss
Papi
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Erwartung

Beitragvon sakata » 17.01.2006, 13:58

Hallo Papi,

ich bin auch sehr gespannt und freue mich, Dich hier in 6 Monaten mit def. Ergebnissen wieder wahrzunehmen.

Gruss sakata.
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