Handessignale SEPTEMBER 2008




hier seht Ihr die Ergebnisse unseres Startraders Roberto.

Moderator: Roberto

Beitragvon Rodeo » 18.09.2008, 09:04

Ich denke, Matzes Frage muß bis Montag warten.
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von Anzeige » 18.09.2008, 09:04

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Beitragvon WorldTra.de » 18.09.2008, 09:15

Die Frage war ja nicht direkt an Rüdi gestellt, sondern an alle. Ich fang mal an.

Grundsätzlich ist die Chance 50 : 50. Aber wahrscheinlich nur unter der Voraussetzung, das der Spread gleich 0 ist und man Stops und Limits verwendet, die im gleichen Abstand vom Einstieg stehen. Das heisst, man hat die gleiche Chance zu gewinnen oder zu verlieren.

Nimmt man Stops und Limits nicht und hat womöglich noch einen Spread
(was ganz aussergewöhnliches, hihi), dann verschiebt sich meines Erachtens das Verhältnis zu mehr Verlierern.

Es kommt natürlich auch auf die Qualität der Signale an, was das Verhältnis wieder auf die Seite der Gewinner bringen würde.

Nicht zu vergessen sind die psychologischen Komponenten. Dadurch eher eine Verschiebung auf die Seite der Verluste. Oder?

Andere Meinungen?

Gruss

Matze
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Beitragvon Rodeo » 18.09.2008, 09:21

stony hat geschrieben:
Rodeo hat geschrieben:Zu ergänzen ist vielleicht noch, daß es natürlich essentiell ist, die richtigen Einstiegspunkte zu finden. Wenn man ständig daneben liegt, wird das natürlich nichts. Aber dafür gibt es ja auch Robertos Signale.


Das ist natürlich sehr wichtig. Aber in volatilen Phasen ist es ganz normal, dass der Kurs nach dem Einstiegssignal auch kräftig zurücksetzt - siehe mein Beispiel von gestern. Man muss also schon Luft lassen; so enge Stops wie du oben empfohlen hast, wären für mich problematisch.


Stimmt, das ist auch nur meine Idealvorstellung, die ich, wie gesagt selbst nicht immer durchhalte. Es kommt auch noch dazu, daß man bei normalem Verlauf Schwankungen hat, die größer sind als meine Stops liegen. Das versuche ich dann zu berücksichtigen. Es ist aber manchmal schwer auseinanderzuhalten, ob das nur ein kleiner Rücksetzer ist, oder ob es generell weiter in die falsche Richtung läuft. Da ist meine grundsätzliche Einstellung, das erst gar nicht auszutesten.
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Beitragvon Rodeo » 18.09.2008, 09:37

Meine Erfahrung ist, daß die psychologische Komponente für 90% meiner Abstürze verantwortlich und damit enorm übergewichtig ist.
Ich denke das hat Roberto vielleicht vorhin auch gemeint, daß er manchmal immer noch in alte Muster verfällt.
Ich weiß aber noch nicht, warum das mit der Psyche so ist.
Wenn man aber überlegt was da dahinter steckt: Bei der Börse spielt man mit seiner Psyche gegen die Psyche aller anderen. Es gibt viele Verlierer, einige Gewinner. Es scheint schon so, daß diese Gewinner etwas anders machen als die anderen, und es fällt schwer dieses "anders machen" durchzuhalten, weil es eben nicht normal veranlagt ist.
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Beitragvon stony » 18.09.2008, 10:10

@ Rodeo

Genau, das ist ja das Gemeine: das Hirn sagt ganz klar, raus aus dem Verlusttrade mit einer definierten Grenze. Aber wenn es dann soweit ist, sagt der Bauch, nein, diesmal nicht, weil .... und schon sitzt man fett im Verlust. Dann versucht man´s mit Nachkauf, und mit etwas Glück (und wenn der erste Einstieg nicht total vermurkst war), kommt man insgesamt mit einem blauen Auge wieder raus. Oder auch nicht...

Warum das so ist? Wahrscheinlich die der tief verwurzelte Unwille, sich einzugestehen, dass man falsch liegt. Obwohl man weiß, dass man auch schon oft - hoffentlich sogar öfter - richtig gelegen hat und ein Ausrutscher zwischendurch nicht so tragisch ist. Aber wissen und fühlen sind halt zwei ganz verschiedene Paar Stiefel. :ja:

Bei den Gewinnen geht´s mir umgekehrt: Hirn sagt, lass laufen, Bauch sagt, bin im Plus, also schleunigst kassieren. Wobei dem Hirn hier allerdings das definierte Limit für den Gewinn fehlt.

@ Matze

Moin! Deine Überlegung ist von der Logik her völlig ok. Man muss auf die Dauer mehr Gewinntrades schaffen als Verlusttrades, allein um den Spread zu kompensieren. Dazu versucht man eben, Signale zu finden, die das Gewinnpotential eines Trades höher machen als das Verlustpotential. Potential ist dabei definiert als Wahrscheinlichkeit, in die Gewinn-/Verlustzone (Spread eingerechnet) zu kommen, multipliziert mit dem Gewinn/Verlust des Trades. Das Dumme ist halt, dass man diesen Gewinn/Verlust im voraus nicht kennt. Daher die Schwierigkeit, im voraus Stops und Limits festzulegen.
Grüße, Stony

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Beitragvon WorldTra.de » 18.09.2008, 10:21

stony hat geschrieben:Das Dumme ist halt, dass man diesen Gewinn/Verlust im voraus nicht kennt. Daher die Schwierigkeit, im voraus Stops und Limits festzulegen.


Hi Stony,

das ist aber das Einzige, das du selber festlegen kannst. Du entscheidest. Wahrscheinlich entscheidet ansonsten der Markt für dich. :tot:

Grüsse

Matze
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Beitragvon stony » 18.09.2008, 10:40

Ja Matze,

man könnte diese Stops/Limits summarisch festlegen, auf Basis statistischer Werte zum Beispiel. Aber jeder Trade ist anders, und mit pauschalen Werten (z.B. Stop 30 pips minus, Limit 20 pips plus) fallen zu viele Trades durch´s Raster. Also muss man das für jeden Trade individuell entscheiden, und damit kommt doch schon wieder der Bauch ins Spiel. Und der ganze Psychokäse kommt noch oben drauf - fazit: der Trader ist ein armes Schwein! ;(
Grüße, Stony

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Beitragvon WorldTra.de » 18.09.2008, 10:42

Ja, das gleiche Fazit hatte ich auch schon gezogen ;D

Anwesende ausgeschlossen.

Matze
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Beitragvon Rodeo » 18.09.2008, 10:52

Also, was ist das Ergebnis: Man muß den menschlichen Faktor ausschalten.
Wenn man die negativen trades begrenzt bzw. storniert, und die positiven laufen läßt, muß am Ende was positives rauskommen. Wenn man sich Robertos Trades ansieht, läuft es darauf raus. Eigentlich müßte sogar Matzes 50/50 System funktionieren, da der Spread ja im unteren Bereich mit integriert werden kann. Ich wollte da schon mal ein automatisches System bauen. Leider bin ich des Programmierens und Einstellens nicht mächtig. (hab´s probiert).
In dem Zusammenhang weiß ich von amer. Blachjack Spielern, die in den 70 er und 80 er Jahren hohe Millionenbeträge in den Casinos gewonnen haben, indem sie den Zufall mit Wertezählen ausgeschaltet haben. Wie"s funktioniert weiß ich, dauert aber hier zu lange). Die haben nur mit einer Verschiebung des Gleichgewichtes um 3 % auf ihre Seite abgeräumt.
Ein normales roulettecasino hat auch nicht mehr (die null)
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Beitragvon WorldTra.de » 18.09.2008, 10:55

Interessant mit dem BlackJack. Gibt es dazu was im Internet zu lesen. Ansonsten kannst du mir das gern erklären. Per PN oder mail vielleicht?

Grüsse

Matze
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